Mykotherapie
Vitalpilze für Hund & Katze
Vitalpilze sind keine „Wundermittel“ – aber kraftvolle Begleiter in der ganzheitlichen Tiergesundheit.
In der Mykotherapie werden ausgewählte Heil- und Vitalpilze eingesetzt, um körpereigene Regulationsprozesse bei Hund und Katze naturheilkundlich zu unterstützen.
Richtig ausgewählt und individuell angepasst können Vitalpilze u. a. das Immunsystem, den Darm, die Leber, den Stoffwechsel, die Nerven und die altersbedingte Vitalität begleiten.
In meiner Tierheilpraxis setze ich Mykotherapie immer individuell, angepasst an Tierart, Alter, Vorerkrankungen und Fütterung ein.
Was ist Mykotherapie?
Die Mykotherapie ist ein Teilbereich der Naturheilkunde und beschäftigt sich mit der gezielten Anwendung von Vitalpilzen. Diese enthalten hochkomplexe, bioaktive Inhaltsstoffe wie:
- Polysaccharide (z. B. Beta-Glucane): Wichtig für die Immunmodulation.
- Triterpene: Bekannt für ihre entzündungshemmenden Eigenschaften.
- Enzyme & Aminosäuren: Unterstützen Stoffwechselprozesse.
- Sekundäre Pflanzenstoffe
- Mineralien, Vitamine & Spurenelemente
Diese Stoffe wirken nicht symptomunterdrückend, sondern regulierend (adaptogen) – ein zentraler Unterschied zu vielen rein schulmedizinischen Ansätzen. Sie helfen dem Körper deines Tieres, wieder in sein natürliches Gleichgewicht zu finden.
Wann kann Mykotherapie bei Hund & Katze sinnvoll sein?
Vitalpilze kommen nicht pauschal, sondern gezielt zum Einsatz, z. B. bei:
- Magen-Darm-Problemen & empfindlicher Verdauung
- Leberbelastung & Stoffwechselthemen
- Hautproblemen & chronischem Juckreiz
- Allergien & immunologischen Dysbalancen
- Stress, Unruhe & nervöser Belastung
- Senioren & altersbedingtem Leistungsabbau
- begleitend bei chronischen Erkrankungen
Wichtig: Nicht jeder Pilz passt zu jedem Tier. Die Auswahl entscheidet über Nutzen oder Überforderung des Organismus.
Vitalpilze sind nicht gleich Vitalpilze – Qualität entscheidet
Ein entscheidender Punkt, der oft unterschätzt wird:
- minderwertige Pulver (oft mit hohen Getreideanteilen gestreckt)
- unklare Herkunft & Schadstoffbelastung (Pilze speichern Umweltgifte!)
- falsche Kombinationen
- fehlende Anpassung an Hund oder Katze
In meiner Arbeit achte ich u. a. auf:
- Geprüfte Rohstoffqualität: Schadstoffgeprüfte Pilze aus streng kontrolliertem Anbau.
- Geeignete Darreichungsform: Der Unterschied zwischen Pulver und Extrakt ist entscheidend für die Bioverfügbarkeit (besonders bei Fleischfressern).
- Richtige Dosierung: Individuell abgestimmt auf Tierart & Gewicht.
- Kombination mit Ernährung & Darmgesundheit
Denn: Mykotherapie ohne Gesamtkonzept ist selten nachhaltig.
Mykotherapie & Ernährung – warum das zusammengehört
Vitalpilze wirken nicht im luftleeren Raum.
Gerade bei Darmproblemen, Leberbelastung oder Allergien ist die Fütterung ein zentraler Schlüssel.
Deshalb kombiniere ich Mykotherapie häufig mit:
- individueller Futteranpassung
- gezielter Darmsanierung
- Unterstützung von Leber & Galle
- entzündungshemmender Ernährung
Ziel ist immer ein belastbarer, regulierungsfähiger Organismus – kein kurzfristiger Effekt.
Individuelle Begleitung statt Standardempfehlung
Ich empfehle Vitalpilze nicht „nach Symptomliste“, sondern:
- Nach einer ausführlichen Anamnese
- Nach Organschwerpunkten
- Nach Alter & Konstitution
- Unter strenger Berücksichtigung von Medikamenten (Vermeidung von Wechselwirkungen)
So wird Mykotherapie zu einem sinnvollen Bestandteil der ganzheitlichen Tiergesundheit – für Hund und Katze.
Weiterführende Fachartikel zu einzelnen Vitalpilzen
Wenn du tiefer einsteigen möchtest, findest du hier themenspezifische Blogartikel:
- Hericium bei Magen- & Darmproblemen
- Reishi bei Stress, Leber & Immunsystem
- Cordyceps für ältere Hunde
- Vitalpilze bei Katzen – was ist geeignet?
Diese Artikel werden nach und nach ergänzt und verlinken immer zurück auf diese Seite.
Möchtest du wissen, ob Mykotherapie für dein Tier sinnvoll ist?
Gerne begleite ich dich und dein Tier naturheilkundlich & individuell.
Rechtlicher Hinweis (HWG)
Die Mykotherapie ist ein Verfahren der naturheilkundlichen Erfahrungsmedizin. Sie gehört nicht zu den allgemein anerkannten Methoden im Sinne der Schulmedizin.
Die dargestellten Aussagen zu Eigenschaften, Wirkweisen und Anwendungsgebieten beruhen auf Erkenntnissen und Erfahrungswerten dieser Therapierichtung.
Ein Heilversprechen kann und darf nicht gegeben werden.








